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Neue Erkenntnisse bei Diagnose und Behandlung von Venenentzündungen

Neue Erkenntnisse bei Diagnose und Behandlung von Venenentzündungen

Chefärztin Dr. Nicole Bogun informierte im Museumsdorf

Cloppenburg. Dr. Nicole Bogun (Chefärztin Angiologie am St.-Josefs-Hospital Cloppenburg) hat im Museumsdorf Cloppenburg über neue Erkenntnisse bei Diagnose und Behandlung von Venenentzündungen gesprochen.

Die Chefärztin erläuterte die typischen Unterschiede zwischen einer Venenentzündung und einer tiefen Venenthrombose. Klinisch zeige sich bei der Thrombophlebitis häufig ein schmerzhafter, geröteter und derber Venenstrang mit tastbaren Knoten. Bei einer Thrombose hingegen stünden meist tiefer Schmerz und eine Schwellung des Beines im Vordergrund.

Besonders wichtig sei eine frühzeitige Diagnose, da eine unbehandelte Venenentzündung in das tiefe Venensystem wandern und dort eine Thrombose auslösen könne, so die Chefärztin: Nach aktuellen Erkenntnissen sei deshalb eine ausreichend lange Therapie mit speziellen Heparinspritzen über 30 bis 45 Tage notwendig. Andernfalls drohten wiederkehrende Entzündungen sowie ein erhöhtes Risiko für spätere Thrombosen im Folgejahr.

Zur langfristigen Behandlung empfahl die Referentin das konsequente Tragen von Kompressionsstrümpfen. Bei wiederholten Entzündungen könne zudem eine Entfernung der Krampfadern notwendig werden – entweder operativ oder mittels moderner Radiofrequenztherapie im dreifach zertifizierten Gefäßzentrum des St.-Josefs-Hospital.

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Daniel Meier
Pressearbeit
Krankenhäuser Schwester Euthymia Stiftung

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