Aktuelle Entwicklungen der Orthopädie vorgestellt
Lembruch/Damme. Volles Haus, spannende Themen und angeregte Gespräche: Das vierte Orthopädische Symposium am Dümmer See ist bei Ärzten aus der Region auf großes Interesse gestoßen.
Die von der Klinik für Orthopädie des Krankenhauses St. Elisabeth Damme ausgerichtete Veranstaltung in Lembruch war bis auf den letzten Platz besetzt. Im Mittelpunkt des Abends standen aktuelle Fragen aus der Orthopädie und dem medizinischen Alltag.
Dr. Axel Sehrt von der Arcus-Klinik Pforzheim widmete sich der Hüftgelenksarthroskopie als gelenkerhaltender Maßnahme. Dr. Tobias List, Fachanwalt für Medizinrecht, nahm die häufigsten Haftungsfallen in der orthopädischen Praxis unter die Lupe. Dr. Philipp Hagedorn vom Krankenhaus St. Elisabeth Damme sprach über Schulterverletzungen und die Rückkehr zum Sport. Dr. Matthias Schlechter beleuchtete die anspruchsvolle Behandlung periprothetischer Infektionen (bakterielle Entzündung von Knochen, Gelenkraum und Weichgewebe rund um eine Gelenkendoprothese).
Besonders lebhaft wurde es anschließend bei den interaktiven Fallvorstellungen von Hendrik Schrey (Ärztlicher Direktor und Chefarzt der Klinik für Orthopädie am Dammer Krankenhaus), bei denen auch die Teilnehmer gefragt waren. Dass medizinische Fortbildung und persönlicher Austausch bestens zusammenpassen, zeigte sich auch im weiteren Verlauf des Abends.
In der besonderen Atmosphäre direkt am Dümmer See nutzten die Gäste ausgiebig die Gelegenheit, Erfahrungen auszutauschen und die fachlichen Diskussionen fortzusetzen. Die Resonanz fiel durchweg positiv aus.
Entsprechend zufrieden zeigten sich die beiden Organisatoren Hendrik Schrey und Dr. Matthias Schlechter (Chefarztvertreter und Leitender Arzt am Krankenhaus St. Elisabeth Damme): „Ein bis auf den letzten Platz gefüllter Saal und die vielen positiven Rückmeldungen unserer Kolleginnen und Kollegen sind für uns ein schönes Kompliment“, ziehen Schrey und Schlechter ein rundum positives Fazit: „Gerade die Mischung aus praxisnaher Fortbildung und persönlichem Austausch macht den besonderen Reiz des Symposiums am Dümmer See aus.“
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