09.10.2020 10:00

Zentralklinikum Vechta-Lohne: ein weiterer Schritt auf dem Weg


Bildnachweis: Architekten t+p, Braunschweig

Der Krankenhausplanungsausschuss in Hannover hat die Planung Zentralklinikum Vechta/Lohne zur vorrangigen baufachlichen Prüfung zugelassen. Das ist ein weiterer und bedeutender Schritt auf diesem Weg

Im August 2019 haben die Krankenhäuser Vechta und Lohne einen Antrag auf Zusammenlegung der beiden Häuser in einem zentralen Neubau beim Land Niedersachsen gestellt. Beantragt wurde ein Investitionsvolumen von 220 Mio. €.

„Wir planen ein Klinikum mit einer Kapazität von 450 Betten. Unser wichtigstes Ziel ist die dauerhafte Versorgung der Menschen unserer Region auf einem hohen medizinischen und pflegerischen Niveau. Gleichzeitig sollen die Abteilungen eine attraktive Größe mit einem komplexen Spektrum haben. Dadurch gewinnen wir qualifizierte Mitarbeiter auch in einer ländlichen Region.“, so Offizialatsrat Bernd Winter, Vorsitzender des Stiftungsrates, und Ulrich Pelster, Vorstand der Schwester Euthymia-Stiftung.

„Offenbar sind die Verantwortlichen in der Landeshauptstadt von der Richtigkeit und Schlüssigkeit dieser unserer Planungen überzeugt“, teilen Landrat H. Winkel und die Bürgermeister K. Kater, Vechta, und T. Gerdesmeyer, Lohne, mit. Die Schwester Euthymia-Stiftung, die Krankenhausgesellschaften Vechta und Lohne, der Landkreis Vechta und die Städte Vechta und Lohne haben im Dezember 2019 einen sog. Letter of intent unterzeichnet, in dem diese Zielsetzung bekräftigt und ausformuliert wird. Unter anderem wird in diesem Vertrag die enge Zusammenarbeit bei der endgültigen Standort- und Grundstückswahl vereinbart. Diese ist weit fortgeschritten, in diesem Herbst dürfte das Ergebnis bekanntgemacht werden können.

Die Neubaupläne wurden u.a. auch mit Dr. Bernard Gr. Broermann diskutiert. Dr. Große Broermann ist Gründer und Eigentümer der Asklepios-Klinken, einem der größten Klinikbetreiber in der Bundesrepublik. Der gebürtige Südoldenburger gab wertvolle Hinweise zur weiteren Entwicklung der Leistungsstrukturen und fasst seine Einschätzung zusammen: „Die geplante Zusammenlegung halte ich für richtig und zielführend.“

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