01.12.2021 08:00

St.-Josefs-Hospital Cloppenburg ausgezeichnet

Hygienestandards vorbildlich umgesetzt


Über das Hygiene-Siegel freut sich das Team des St.-Josefs-Hospital Cloppenburg.

Das St.-Josefs-Hospital Cloppenburg ist mit einem Siegel für grenzüberschreitende Hygienestandards ausgezeichnet worden. Es erhielt dieses Qualitäts- und Transparenzsiegel des sogenannten EurHealth-1Health-Netzwerks jetzt, weil es die Richtlinien der Kommission für Krankenhaushygiene und Infektionsprävention beispielhaft verwirklicht und lebt.

Übergeben wurde die Auszeichnung im Kreishaus Cloppenburg. Erster Kreisrat Ludger Frische, der als Dezernent für den öffentlichen Gesundheitsdienst zuständig ist, sagte: „Es ist gut zu wissen, dass die Hygiene im Landkreis Cloppenburg einen hohen Standard hat.“

Dr. Dagmar Rocker vom Niedersächsischen Landesgesundheitsamt betonte: „Wir sitzen alle in einem Hygiene-Boot“. Es sei deshalb wichtig, ein aktives Netzwerk zu pflegen.

„Wir freuen uns sehr über das Siegel“, so Andreas Krone, Geschäftsführer des St.-Josefs-Hospitals: Die Auszeichnung nannte er „eine Bestätigung und Würdigung für den unermüdlichen Einsatz unseres Hygieneteams“. Es seien vor allem die Mitarbeiter, die die Standards mitentwickelten und dann auch lebten.

Ziel des Projektes ist es, die Verbreitung multiresistenter Erreger einzudämmen: Patienten vor multiresistenten Keimen und Infektionskrankheiten zu schützen, ist eine aufwändige Aufgabe, die einzelne Institutionen vor sehr große Herausforderungen stellt. Das EurHealth-1Health-Projekt unterstützt sie deshalb: Es bündelt die Expertise unterschiedlicher medizinischer Einrichtungen und des öffentlichen Gesundheitsdienstes. Dadurch können zielgerichtete Qualitätsstandards vor Ort etabliert werden. Dazu müssen die teilnehmenden Institutionen bestimmte Vorgaben erfüllen. Dafür erhalten sie Qualitätspunkte und ein Hygienesiegel des EurHealth-Netzwerks.

Hauptanliegen des Projekts ist die Bekämpfung multiresistenter Erreger (MRE) und die Mitgestaltung regionaler und überregionaler MRE-Netzwerke. Zentral ist für die teilnehmenden Institutionen darüber hinaus, den Einsatz von Antibiotika anzupassen.


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