09.09.2021 09:00

Schmerzfrei dank moderner mikrochirurgischer orthopädischer Behandlungsmöglichkeiten


Zufriedene Gesichter: Hatem Elawami (r.), Oberarzt am St. Josefs-Hospital Cloppenburg, konnte die Schmerzen und Funktionseinschränkungen von Patientin Judith Schomaker (l.) dank operativer Verkürzung der Elle beheben.

 

Ob Verschleiß, Sturz, Sportunfall oder andere Erkrankung bzw. Deformität der Gelenke: Die Fachklinik für Orthopädie, Sportorthopädie und Unfallchirurgie am St. Josefs-Hospital Cloppenburg bietet ein breites und differenziertes Spektrum der gelenkerhaltenden und gelenkersetzenden Chirurgie an. Auch die Behandlung der oberen Extremitäten, zu denen die Schulter, die Hand und das Ellenbogengelenk zählen, konnte in den letzten Jahren schrittweise ausgebaut werden. Aktuell konnte einer Patientin mit Entwicklung einer Überlastung und Arthrose der Handwurzel, ausgelöst durch eine angeborene Überlänge der Elle, der Weg zu einem schmerzfreien Leben bereitet werden.  

Eine Arthrose, mit einem übermäßigen Verschleiß und Überlastung der Gelenke, schränkt Betroffene stark in ihrem Alltag ein. Eine passgenaue, stadiengerechte Diagnostik und Behandlung kann das Leiden von Patientinnen und Patienten oft mildern. Auch Judith Schomaker litt seit mehr als 18 Monaten an anhaltend starken Schmerzen im Handgelenk, welche regelmäßig bei Belastungen auftraten. Der Grund für ihr Leiden: Aufgrund einer zu lang angelegten Elle kam es zu einer asymmetrischen und leider auch schmerzhaften Überlastung der Handwurzelkette und letztendlich zu einer beginnenden Arthrose der Handwurzelknochen. Da diese Schmerzen aufgrund von Fehlstellungen mittels konventioneller Therapie nicht sinnvoll zu behandeln sind, entschied sich die Cappelerin gemeinsam mit der Fachklinik für Orthopädie, Sportorthopädie und Unfallchirurgie am St. Josefs-Hospital Cloppenburg zu einer Korrekturoperation der Gelenkstellung.  

Die verkürzende Umstellung der Elle am Unterarm wurde mit einer assistierenden Handgelenksarthroskopie kombiniert. Letztendlich konnte das Ärzte-Team des Cloppenburger Krankenhauses der Patientin den Weg zurück in ein schmerzfreies Leben mit einer gut belastbaren Hand ermöglichen.

„Es freut uns immer wieder, wenn wir eine gelenkerhaltende und funktionsverbessernde Versorgung anbieten können und Patientinnen und Patienten wie Frau Schomaker Schmerzfreiheit und Möglichkeiten zu einer verbesserten Aktivität im Leben geben können, dies motiviert uns in unserer täglichen Arbeit hier im Hospital“, betont Oberarzt Hatem Elawami, der seit Anfang 2020 Teil des orthopädischen Teams ist und über ein hochqualifiziertes Fachwissen im Bereich der speziellen Ellenbogengelenks, Hand- und Mikrochirurgie sowie der arthroskopischen Gelenkchirurgie, auch der kleinen Gelenke, verfügt.  

Dass diese feinen und teilweise mikrochirurgischen Operationen durchgeführt werden können, ist vor allem der ständigen Modernisierung und der Hinzugewinnung spezialisierter Fachärzte, wie Herrn Oberarzt Elawami und Herrn Oberarzt Dr. Elmenshawy, zu verdanken. „Von Frakturen bis hin zu Verschleißerscheinungen, Instabilitäten, Feldstellungen, Kontrakturen und Nervenkompressionssyndromen, wir können auch im Bereich der Hand-, Fuß- und Ellenbogengelenkschirurgie mittlerweile das gesamte Behandlungsspektrum anbieten“, so Andreas Krone, Geschäftsführer am St. Josefs-Hospital.  

Um modern aufgestellt zu sein, hat das Team um die beiden Chefärzte, Herrn Dr. Reuter und Dr. von Engelhardt, klare Ziele und behält die ständigen Entwicklungen der medizinischen Standards und Innovationen in ihrem Fachgebiet, wie die minimalinvasiven und mikrochirurgischen Techniken, stets im Blick. Um hohe Fallzahlen und eine hohe Versorgungsqualität routiniert anbieten zu können, werden gezielt subspezialisierte Behandlungsteams in der Fachklinik für Orthopädie, Sportorthopädie und Unfallchirurgie etabliert.

 


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