05.03.2021 08:00

Patientenfürsprecher in Lohne und Vechta haben ein offenes Ohr

Für den Genesungsprozess von Patientinnen und Patienten ist es unerlässlich, dass sie sich während eines Klinikaufenthaltes wohlfühlen. Eine Möglichkeit, Fragen, Wünsche und Hinweise zu äußern, bieten die Patientenfürsprecher der Krankenhäuser. Sie begleiten den Dialog zwischen Patientinnen und Patienten und Krankenhaus – so auch am St. Franziskus-Hospital Lohne und am St. Marienhospital Vechta.


Bilduntertitel: Norbert Hinzke (l.) und Günter Meyer (r.) haben als Patientenfürsprecher des Lohner und Vechtaer Krankenhauses ein offenes Ohr für die Anliegen der Patientinnen und Patienten.

Nicht immer möchten Patientinnen und Patienten Fragen unmittelbar mit dem Krankenhauspersonal besprechen. Als Zuhörer und Vermittler haben die beiden Patientenfürsprecher Norbert Hinzke (St. Franziskus-Hospital Lohne) und Günter Meyer (St. Marienhospital Vechta) ein offenes Ohr für die Belange der Erkrankten. In ihrer ehrenamtlichen Tätigkeit nehmen sie die Hinweise und Anregungen auf und treten bei Interessenskonflikten oder Missverständnissen aus einer neutralen Position heraus vermittelnd auf. Dabei sind die Patientenfürsprecher zur Verschwiegenheit verpflichtet. Seit 2016 sind die niedersächsischen Krankenhäuser aufgefordert, Patientenfürsprecherinnen und –fürsprecher zu berufen und damit eine zusätzliche Anlaufstelle für Anliegen zu bieten.  

Seit November 2015 ist Norbert Hinzke in seiner Funktion als Patientenfürsprecher am Lohner Krankenhaus tätig. Besonders an der ehrenamtlichen Arbeit mag der Pädagogische Leiter der Familienbildungsstätte des Ludgerus-Werkes e.V. Lohne den engen Austausch mit den Patientinnen und Patienten und ihren Angehörigen. „Ich freue mich immer, wenn ich weiterhelfen kann.“, so Hinzke. „Es ist ein schönes Gefühl, Menschen in schweren Zeiten Unterstützung bieten zu können.“ Auch Günter Meyer, der seit Januar 2016 als Patientenfürsprecher am St. Marienhospital Vechta tätig ist, nimmt sich der Fragen und Sorgen an, die im Rahmen eines Krankenhausaufenthaltes entstehen können. „Aus unserer unabhängigen Position heraus können wir uns gut für die Interessen der Patientinnen und Patienten einsetzen“, so der ehemalige Schulleiter der Ludgerusschule in Vechta. Es seien vor allem Missverständnisse, die er als Patientenfürsprecher aus dem Weg räume. „Ich sehe mich in meiner ehrenamtlichen Funktion als eine Art Kommunikationsschnittstelle“, erklärt Meyer. Um die Arbeit der Patientenfürsprecher vorzustellen, wurden nun auch Flyer gestaltet, die im Vechtaer und Lohner Krankenhaus ausliegen. 

Dankbar für den ehrenamtlichen und unverzichtbaren Einsatz der beiden zeigen sich auch die Krankenhäuser. „Es ist uns ein wichtiges Anliegen, Patientinnen und Patienten sowohl medizinisch als auch menschlich optimal zu betreuen – dem Patientenfürsprecher kommt hier eine wichtige Bedeutung zu.“, betont Aloys Muhle, Geschäftsführer am St. Marienhospital Vechta. Thomas Meyer, Geschäftsführer am Lohner Krankenhaus ergänzt: „Ob bei Fragen, Wünschen oder Vermittler im Dialog, der ehrenamtliche Einsatz zum Wohle unserer Patientinnen und Patienten ist alles andere als selbstverständlich – und dafür sind wir den Patientenfürsprechern sehr dankbar.“ Beiden ist es wichtig, eine vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Patientenfürsprechern und Mitarbeitenden sicherzustellen. 

Erreichbar sind die Patientenfürsprecher des Lohner und Vechtaer Krankenhauses per E-Mail und Telefon. 

Patientenfürsprecher Lohne
Norbert Hinzke
Fon (04442) 81-201
patientenfuersprecher@kh-lohne.de 

Patientenfürsprecher Vechta
Günter Meyer
Fon (0152) 0897 67 68
patientenfuersprecher@kh-vec.de 


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