04.03.2022 16:14

Erste Spenden abgeholt

Ukrainischer Arzt dankt für medizinisches Gerät und Material – 50 000 Euro an Geldspenden mittlerweile eingegangen


Spendenübergabe in Langförden mit (von links) Yana Mankivska (Auszubildende im Lager "Fachkraft für Lagerlogistik", die gebürtig aus der Ukraine kommt und die Kartons auch in der Landessprache beschriftet hat), Ralf Grüter (Leiter Logistikzentrum SES), Vorstandsvorsitzender Ulrich Pelster, ein ukrainischer Helfer, Dr. Oleksi Siedakov, Aloys Muhle (Geschäftsführer St. Marienhospital Vechta), Thomas Meyer (Geschäftsführer St. Franziskus-Hospital Lohne), Dr. Martin Pohlmann (Geschäftsführung Krankenhaus St. Elisabeth Damme) und Matthias Heitmann (Geschäftsführer SES-Logistikzentrum ).

Vechta. Die Krankenhäuser der Schwester-Euthymia-Stiftung (SES) haben medizinisches Gerät, Instrumente und Materialien aus dem Bestand der Hospitäler für Krankenhäuser in der Ukraine gespendet. Eine erste Lieferung ging am gestrigen Mittwochabend in die Ukraine. Dr. Oleksi Siedakov, der aus Kiew stammt, holte mit zwei Helfern die Spendengüter im SES-Logistikzentrum in Langförden ab.

Er wurde von einem Team der Krankenhäuser in Empfang genommen und dankte den Kliniken herzlich für die Unterstützung. Das Rote Kreuz wird das Spendenmaterial am Freitag in den ukrainischen Kliniken abgeben.

 Auch an Geldspenden sind bereits rund 50 000 Euro zusammengekommen. Zusätzlich spendeten die drei Chefärzte der Kinderklinik am St.-Marienhospital Vechta (Dr. Christian Denne, Dr. Oliver Schirrmacher und Dr. Jürgen Holtvogt) sowie der leitende Oberarzt Dr. Markus Schröder 5000 Euro: Sie verzichteten auf die Kinder-Corona-Impferlöse.

Die Hilfsinitiative für die Ukraine kam durch einen Kontakt der SES mit Dr. Siedakov zustande, der an der Karls-Universität in Prag arbeitet, mit der die Schwester-Euthymia-Stiftung kooperiert.


„Ihre Hilfe ist unglaublich wertvoll“, so Dr. Siedakov: „Ich bedanke mich stellvertretend für das ukrainische Volk ganz herzlich. Es wird immer schwieriger, die bedrohten Städte in der Ukraine zu beliefern. Bislang ist es uns über die Slowakei gelungen, aber auch unsere Transporte wurden bereits angegriffen. Danke an alle Menschen, die uns helfen. Danke an das Oldenburger Münsterland für die Großzügigkeit und Warmherzigkeit.“

Bankverbindung Spendenaktion der Schwester-Euthymia-Stiftung für Krankenhäuser in der Ukraine: Darlehnskasse Münster eG, IBAN DE16 4006 0265 0040 0901 00, BIC: GENODEM1DKM


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