01.07.2020 10:08

25 Jahre Handchirurgie Lohne


Chefarzt Carlos Guzmán

Bereits seit einem Vierteljahrhundert nimmt die Handchirurgie einen wichtigen Bereich in der Abteilung für Unfall-, Hand- und orthopädische Chirurgie des St. Franziskus-Hospitals Lohne ein. Die fortwährend positive Entwicklung spiegelt sich auch in den Patientenzahlen wider.

27 Knochen, zahlreiche Sehnen, Muskeln und Nervenbahnen ermöglichen die uneingeschränkte Beweglichkeit unserer Hand. Nach Unfällen oder bei Erkrankungen kann es notwendig sein, mittels Handchirurgie die gewohnte und schmerzfreie  Beweglichkeit der Hände wiederherzustellen.

Das Fundament für die Lohner Handchirurgie legte am 1. Juli 1995 Dr. Norbert Pfannmüller. Ein Jahr später komplementierte Dr. Axel Hagen als leitender Oberarzt das Team. Der heutige Chefarzt der Abteilung Carlos Guzmán war zu der Zeit schon als Assistenzarzt in der Lohner Klinik tätig. Guzmán sammelte ab 1999 für mehrere Jahre in anderen Kliniken berufliche Erfahrung und kehrte im Juni 2006 als Oberarzt an das St. Franziskus-Hospital Lohne zurück. Von Oktober 2008 bis Dezember 2009 arbeitete er dort als Leitender Arzt in Kollegialsystem mit Dr. Pfannmüller, Chefarzt der Abteilung ist er seit Januar 2010.

„Bei der Patientenbehandlung setzen wir die neuesten Behandlungsmethoden und Operationsverfahren ein“, erklärt Guzmán. „Im Rahmen unseres Qualitätsmanagements stellen wir sicher, dass unsere Patienten eine Versorgung auf höchstem Qualitätsniveau erhalten“, berichtet Geschäftsführer Thomas Meyer. So sind alle Abteilungen des Lohner Krankenhauses nach der Qualitätsmanagementnorm DIN EN ISO 9001 zertifiziert.

Die sechs Lohner Fachärzte für Chirurgie beziehungsweise Orthopädie (Carlos Guzmán, Dr. Harald Kuhn, Edgar Schmiesing, Kinan Maad, Mhd Waeil Dardari, Juliana Vasconcelos Tute) haben zum einen durch den mehrjährigen, zusätzlichen Ausbildungsgang und zum anderen durch ihre langjährige Tätigkeit die notwendigen Fähigkeiten erworben. Chefarzt Carlos Guzmán hat zudem eine Ermächtigung der niedersächsischen Ärztekammer zur Ausbildung von Handchirurgen inne. Daneben ist er Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Handchirurgie.

Für einen optimalen Handlungsverlauf sowie die Wiederherstellung und Erhaltung einer größtmöglichen Selbstständigkeit im Alltag arbeiten die Teams der Handchirurgie, der Ergotherapie und der Physiotherapie des Krankenhauses eng zusammen.

Die Lohner Handchirurgie umfasst sowohl konservative als auch operative Therapien. Zu den Schwerpunkten gehören degenerative Erkrankungen wie zum Beispiel Arthrosen (Verschleiß) von Fingergelenk, Sattelgelenk (Daumen), Handwurzel und Handgelenk sowie die minimal-invasive Arthroskopie des Handgelenkes (Schlüssellochchirurgie). Auch die Korrektur von Fehlstellungen (dupuytrensche Kontrakturen), Ringbandstenosen („schnellende Finger“) und Nervenkompressionssyndrome (Karpaltunnelsyndrom, Einengung der Nerven am Ellenbogen und Unterarm) gehören zum Leistungsspektrum. „Wir sind erfreut, für die Behandlung schwerer Verletzungen der Hand, die Zulassung der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV) BG inne zu haben“, berichtet Guzmán. Hierzu gehören Weichteilverletzungen nebst Sehnenchirurgie, Mikrochirurgie und die Versorgung von knöchernen Verletzungen mit besonders für die Hand entwickelten Implantaten.        

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